Die Hausener Mädchen dominieren die Bezirkseinzelmeisterschaften
von Andrea Buschner
Drei Spielerinnen, fünf Titel: Bei den Bezirkseinzelmeisterschaften der Jugend in Heroldsbach überzeugten die Tischtennisspielerinnen aus Hausen mit starken Leistungen im Einzel und Doppel.
Am 11. Oktober fanden in der Hirtenbachhalle in Heroldsbach die Bezirkseinzelmeisterschaften der Jugend statt. In den Altersklassen U13, U15 und U19 kämpften die Nachwuchsspielerinnen und -spieler um die begehrten Bezirkstitel. Besonders erfolgreich verlief das Turnier für die Mädchen aus Hausen, die gleich mehrere Meisterschaften für sich entscheiden konnten.
In der Altersklasse U19 ging Franca Buschner aufgrund einiger krankheitsbedingter Absagen in einem Teilnehmerfeld mit nur sechs Spielerinnen an den Start. Im Modus „Jede gegen jede“ erspielte sie sich vier Siege bei nur einer Niederlage. Dass es am Ende besonders spannend wurde, lag an der starken Konkurrenz: Auch ihre Klassenkameradin Mia Kamforth aus Eggolsheim sowie Magdalena Glavan vom ESV Flügelrad Nürnberg kamen auf eine Bilanz von vier Siegen und einer Niederlage. So musste letztlich das Satzverhältnis über den Bezirksmeistertitel entscheiden. Hier hatte Franca die Nase vorn und gewann einen Satz mehr als Mia Kamforth. Damit sicherte sie sich den Titel in der U19. Im anschließenden Doppel traten die beiden Klassenkameradinnen gemeinsam an und krönten ihren erfolgreichen Turniertag mit dem Bezirksmeistertitel.
Auch Sophie Knecht zeigte in der Altersklasse U15 eine beeindruckende Leistung. Bereits in der Vorrunde setzte sie sich in ihrer Dreiergruppe mit zwei Siegen souverän durch. Im Halbfinale und im Finale wurde es dann richtig spannend: Beide Begegnungen gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. Im Endspiel gegen Margot Della Monta bewies Sophie Nervenstärke und entschied den entscheidenden fünften Satz 11:9 für sich. Damit sicherte sie sich den Bezirksmeistertitel im Einzel. Wie kräftezehrend der Weg zum Erfolg war, zeigt ein Blick auf die Statistik: In ihren vier Einzelspielen absolvierte Sophie insgesamt 18 Sätze. Im Doppel trat sie gemeinsam mit Marie Dubois vom TSV Katzwang an. Nach einer starken Turnierleistung mussten sich die beiden allerdings im Finale geschlagen geben.
Den dritten Einzeltitel für Hausen holte Anne Buschner in der Altersklasse U13. In ihrem letzten Jahr in dieser Altersgruppe ging sie als topgesetzte Spielerin ins Turnier und wurde ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht. Sowohl die beiden Vorrundenspiele als auch das Halbfinale und das Finale gewann sie deutlich mit 3:0 Sätzen. Der Bezirksmeistertitel war damit zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Doch auch im Doppel wusste Anne zu überzeugen. Gemeinsam mit Limar Alelewe von der SpVgg Heroldsbach/Thurn bildete sie ein starkes Duo. Limar, die erst seit rund einem Jahr Tischtennis spielt, hielt die Bälle mit viel Einsatz im Spiel, sodass Anne die Punkte konsequent abschließen konnte. Das gute Zusammenspiel zahlte sich aus: Mit einer starken Teamleistung gewannen die beiden das Doppel und sicherten sich ebenfalls den Bezirksmeistertitel.
Erfreulich war auch die Teilnahme von Dominik Batz an der U13-Konkurrenz. Seit längerer Zeit hatte sich damit wieder einmal ein männlicher Jugendspieler aus Hausen für ein Bezirksturnier qualifiziert. Auch wenn die Konkurrenz an diesem Tag noch zu stark war und Dominik das Turnier mit einer Bilanz von zwei Siegen und vier Niederlagen beendete, ist seine Teilnahme ein positives Zeichen für die Entwicklung des männlichen Tischtennisnachwuchses in Hausen.
Mit Titeln im Einzel und Doppel sowie überzeugenden Leistungen über alle drei Altersklassen hinweg war das Turnier in Heroldsbach ein voller Erfolg für die Hausener Nachwuchsspielerinnen. Die Ergebnisse unterstreichen eindrucksvoll, wie erfolgreich sich der Tischtennisnachwuchs aufgrund der professionellen Jugendarbeit entwickelt und dass auch bei den kommenden Wettkämpfen mit den Mädchen aus Hausen zu rechnen ist.
Ein herzlicher Dank gilt unserem Nachbarverein der SpVgg Heroldsbach/Thurn für die hervorragende Organisation und den reibungslosen Ablauf des Turniers, das allen Beteiligten beste Bedingungen für spannende und faire Wettkämpfe bot.